Enrico Raphaelis, Oboe
studierte an der Musikhochschule Köln bei Professor Helmut Hucke. Nach Jahren im Heidelberger Kammerorchester mit Konzertreisen bis in die USA und Japan und zahlreichen Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen wechselte er als Solo-Oboist an die Rheinische Philharmonie Koblenz. 1984 übernahm er dieselbe Position im Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er ein gefragter Lehrer. Seit 1990 ständige Gastspiele bei der Hamburger Camerata. Bei zahlreichen Orchestern bis hin zur Staatsoper Hamburg ist er ein gern gesehener Gast.






Ansgar Hüning, Bariton
studierte Gesang am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Marija Sklad-Sauer von 1989-92. Er erweiterte seine Studien durch die Ausbildung an den Konservatorien von Ferrara und Bologna bei Prof. Nazzareno Antinori und war Schüler von Prof. Romano Emili in Bologna von 1992-1996. Außerdem nahm er an Meisterkursen bei Prof. Elio Battaglia 1995 und bei Rolando Panerai 1996 teil. In dieser Zeit gab er Liederabende und Konzerte u.a. in Ferrara, Bologna, Modena, Lecce, Florenz z.B. mit den "Kindertotenliedern" von Gustav Mahler.
1996 gewann Ansgar Hüning den 1. Platz in einem Wettbewerb für die Aufführung der "Zauberflöte" in Modena und war Finalist beim "Tosti-Wettbewerb" in Ortona. Den 2. Platz beim Landeswettbewerb Gesang-NRW im Fach Oper errang er ebenfalls im Jahr 1996. Bei den Festspielen in Bad Hersfeld sang er 1997/98 den Guglielmo in W. A. Mozarts "Cosi fan tutte" und den Papageno aus Mozarts "Zauberflöte" 1999/2000.
Seit der Spielzeit 1997 ist Ansgar Hüning fest im Ensemble des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters. 






Thomas Blomenkamp, Klavier
studierte Komposition
an der Staatl. Musikhochschule Köln bei Prof. Jürg Baur und Klavier am Robert-Schumann-Institut Düsseldorf
bei Prof. Herbert Drechsel. Es folgte das Konzertexamen bei Prof. David Levine.
Er nahm an zahlreichen Meisterkurse teil,
u.a. bei Ditta Pasztory-Bartòk, Rudolf Buchbinder, Andor Foldes, Sandor Vègh, Rainer Kussmaul, William Pleeth und dem Amadeus-Quartett.
Thomas Blomenkamp erhielt viele Auszeichnungen, u.a. war er
Preisträger beim Kompositionswettbewerb der Stadt Schweinfurt
und
beim internationalen Kompositionswettbewerb in Budapest, erhielt den Förderpreis des Landes NRW für junge Künstler und den
Musikpreis der Stadt Duisburg und Stipendien des Richard Wagner-Verbands Düsseldorf und der „Stichting Culturele Uitwisseling Nederland Duitsland“.
Seit 1982 arbeitet er freischaffend als Komponist und Pianist und komponierte Auftragswerke u.a. für die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, die Berliner Festwochen, den Niederrheinischen Herbst, das forum 20 Düsseldorf,
die Nordwestdeutsche Philharmonie, das Robert Schumann-Orchester Düsseldorf, das Folkwang Kammerorchester Essen, das Philharmonische Oktett Berlin, die Düsseldorfer Symphoniker, die Bergische Biennale und die Dommusik am Freiburger Münster.